Direkt zum Inhalt
  • Welche Optionen gibt es?

    Die Harninkontinenz ist häufig und der Leidensdruck oft unerkannt hoch. Die Harninkontinenz muss weiter enttabuisiert werden. Die Harninkontinenz soll rational abgeklärt und primär konservativ behandelt werden. Die operativen Verfahren bei Harninkontinenz sind effizient und dankbar.

  • Krebs als Berufskrankheit

    Karzinogene, die über die Atmung oder mit der Nahrung in den Körper gelangen, ­werden von den Nieren in den Urin ausgefiltert und in der Blase zwischengespeichert. Dort können die Karzinogene lange Zeit auf die Schleimhaut einwirken, bevor sie ausgeschieden werden. Aus diesem Grund ist Blasenkrebs oft die Folge einer Einwirkung von Karzinogenen. Der mit Abstand wichtigste Risiko­faktor...

  • Von der Urinanalyse bis zum USPIO-MRT

    Basis der Diagnostik beim Urothelkarzinom sind die Urethrozystoskopie, die Blasenspülzytologie sowie die Computertomografie mit Ausscheidungsphase. Bildverstärkende Verfahren erhöhen die diagnostische Genauigkeit der Urethrozystoskopie und können somit das rezidivfreie Überleben beim oberflächlichen Urothelkarzinom der Harnblase und des oberen Harntrakts verbessern. Die FDG-PET/CT...

  • Den Rauchstopp nicht vergessen

    Die meisten Blasenkarzinome sind nicht muskelinvasiv, so dass die Harnblase erhalten werden kann. Aufgrund des Rezidivrisikos ist eine jahrelange invasive Tumornach­sorge erforderlich. Nach Zystektomie mit Harnableitung sollte im Langzeitverlauf auf ­ die Nierenfunktion und auf Hypovitaminosen (Folsäure, Vitamin B12) geachtet werden. Wichtigster modifizierbarer Risikofaktor des...

  • Osteoprotektive Therapie

    Bei Männern mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom unter Androgendeprivation sollte initial eine Osteodensitometrie vorgenommen werden und bei nachgewiesener Osteopenie/Osteoporose, oder erhöhtem ­Frakturrisiko, eine antiresorptive Osteoporose-Therapie erwogen ­werden. Bisphosphonate oder Denosumab sind bei Männern mit kastrationsnaivem metastasiertem Prostatakarzinom zur Behandlung...

  • PSA, CEA, AFP und Co.

    Ein Tumorscreening mit Tumormarkern allein ist nicht sinnvoll, ausser beim PSA/Prostatakrebs. Ein Screening auf Prostatakrebs muss mit dem Patienten individuell besprochen werden. Bei der Erstdiagnose eines Tumors, beim Therapiemonitoring und bei der Nachsorge können Tumormarker den Standard ergänzen.

  • Erektile Dysfunktion und kardiovaskuläre Medizin

    Die erektile Dysfunktion (ED) ist ein in der hausärztlichen Praxis auftretendes klinisches Problem mit zunehmender sozioökonomischer Bedeutung. Bei Vorliegen einer ED sind umfassende Abklärungen angezeigt, da ED-Symptome ein wichtiger früher Marker für bisher unerkannte Erkrankungen sein können. Dank moderner endovaskulärer Revaskularisationstechniken lassen sich heute auch...

  • Prostatakarzinom

    Schon früher berichteten wir über die risikosenkende Wirkung von Statinen in der ­Leberkrebs-Prävention. Nun zeigt eine retrospektive Studie verblüffende Resultate im Bereich des Prostatakarzinoms: ­Werden die cholesterinsenkenden Medikamente parallel zur Androgendeprivation eingesetzt, verlängert sich das progressionsfreie Überleben um ca. zehn Monate. Welche Mechanismen stecken...

  • Diagnostik, Therapie und Nachsorge

    Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Hodenkrebs sind durch internationale Konsensusempfehlungen klar festgelegt. Die Heilungsaussichten von Hodenkrebs sind bei adäquater Behandlung hoch. Patienten mit Hodenkrebs sollten in einem spezialisierten onkologi­schen Zentrum vorgestellt werden.

  • Hodenkrebs

    Hodenkrebs wird in Industrienationen immer häufiger. Eine Studie, die Entwicklungstrends in den USA und Europa prüfte, kommt zum Ergebnis, dass gerade die Schweiz, zusammen mit Norwegen und Dänemark, inzwischen zu den Ländern mit der höchsten altersstandardisierten Inzidenz gehört. Insgesamt nimmt die Anzahl an Neuerkrankungen international signifikant zu.

  • Das doppelte Tabu

    Belastungsinkontinenz und überaktive Blase beeinträchtigen das sexuelle Erleben der betroffenen Frauen. Depressionen und Angsterkrankungen sind häufig mit einer Inkontinenz assoziiert. Konservative und operative Inkontinenztherapien können das sexuelle Erleben der Patientinnen verbessern. Das empathische ärztliche Gespräch ist bei der Betreuung der Patientinnen zentral. Bei...

  • Rechtzeitig diagnostizieren und behandeln

    Patientinnen und Patienten mit MS sollten frühzeitig über mögliche und häufige Blasenstörungen aufgeklärt werden. Das Problembewusstsein bei behandelnden Ärzten sollte geschärft werden, damit rechtzeitig eine adäquate Diagnostik und Therapie ein­geleitet werden kann und sich so Komplikationen vermeiden lassen. Eine Gangstörung eignet sich als Eingangskriterium für eine urologische...