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  • Bei dichtem Brustgewebe unabdingbar

    Eine Reihe von Studien konnte belegen, dass mittels Ultraschall insbesondere in der dichten Brust Karzinome zusätzlich zur Mammografie erkannt werden können. In der Krebsfrüherkennung bei asymptomatischen Frauen hat die Mamma-Sonografie derzeit keinen anerkannten eigenständigen Stellenwert. Bei Frauen, die einer intensivierten Früherkennung unterstehen, ist der Ultraschall ebenfalls...

  • Radiotherapie

    Trotz der bekannten demografischen Entwicklung wissen wir momentan in Bezug auf alte oder gar hochbetagte Patienten noch zu wenig, ob und wie wir die Radiotherapie (RT) adaptieren und individualisieren können, insbesondere, wenn sie Teil eines multimodalen Therapiekonzeptes ist. Ein Screening wie der G8 kann sinnvoll sein, um frühzeitig die erhöhte «Vulnerabilität» eines älteren...

  • Sportmedizinische Basisdiagnostik bei Hobbysportlern

    Im Unterschied zu Leistungssportlern gibt es für Hobbyathleten keine allgemein gültigen Empfehlungen bezüglich Risikostratifizierung für kardiovaskuläre Ereignisse. Ein von der Europäischen Gesellschaft für kardiale Rehabilitation vorgeschlagener Algorithmus orientiert sich am vorbestehenden Fitnesslevel sowie der Intensität der angestrebten sportlichen Aktivität. Eine allgemeine...

  • Radiochemotherapie

    Die kombinierte Radiochemotherapie mit klassischen Zytotoxika und spezifischen Inhibitoren molekularer Zielstrukturen vergrössert die therapeutische Breite und gehört bei vielen Tumorentitäten zur klinischen Routine. Klassische Zytotoxika vergrössern die Schädigung der DNS in Kombination mit ionisierender Strahlung quantitativ und qualitativ; spezifische Inhibitoren molekularer...

  • Nervenengpasssyndrom

    Das Karpaltunnelsyndrom ist das häufigste Nervenengpasssyndrom. ­Die Diagnose kann durch eine gezielte Anamnese und neurologische Untersuchung oft klinisch gestellt werden. Zur Beurteilung der Nervenfunktion sowie des Ausmasses der Nervenschädigung ist die Elektrophysiologie in der Diagnostik des CTS der Goldstandard. Der Nervenultraschall ist ein hervorragendes ergänzendes Verfahren...

  • Radiologische Bildgebung in der Dermatologie

    Röntgenologische Untersuchungen gehören in der dermatologischen Praxis zum Alltag. Sie dienen zur Voruntersuchung bei System-Therapeutika, zur Untersuchung auf Systembeteiligung, zur Diagnosestellung von Syndromen, zur Untersuchung von Ursachen und Komplikationen und zur Tumornachsorge. Wir müssen uns über die Haut hinauswagen. Wir sind uns derzeit noch zu wenig bewusst, wie hilfreich...

  • Ganzhirnbestrahlung oder Stereotaxie?

    Bei 1–3 Hirnmetastasen ist die stereotaktische Strahlentherapie hoch wirksam, entweder als Einzeitbehandlung bei kleineren Läsionen oder als fraktionierte stereotaktische Bestrahlung. Bei der Einzeitbestrahlung muss die Bestrahlungsdosis in Abhängigkeit von der Metastasengrösse entweder reduziert oder durch eine fraktionierte stereotaktische Strahlentherapie ersetzt...

  • Möglichkeiten der Radioonkologie

    In einem Symposium am 26. Ärzte-Fortbildungskurs in Klini­scher Onkologie in St. Gallen wurden verschiedene Formen der Radiotherapie erläutert. In den letzten Jahren hat der technische Fortschritt dazu geführt, dass sich die Strahlen­behandlung rasant weiterentwickelt hat. Davon profitieren die Patienten: Die Therapien sind oft weniger belastend (weniger Bestrahlungstermine), lösen...

  • Kavernome im Hirnstamm

    Fallbericht: Bei einem 50-jährigen Patienten wurde 2011 nach passageren leichten Sensibilitätsstörungen der rechten Gesichtshälfte ein knapp 2 cm grosses Kavernom im Bereich der Pons diagnostiziert. Verlaufskontrollen zeigten stabile Verhältnisse. Im Juni 2015 kam es erneut zu Sensibilitätsstörungen, die nach einer Woche fast vollständig regredient waren. Im MRI zeigte...

  • Die akute kalzifizierende Tendinitis des Musculus longus colli

    Fallbericht: Ein 44-jähriger Patient stellte sich mit starken­ Nacken- und okzipitalen Kopfschmerzen vor, verstärkt in Flexion/Rotation, zudem progrediente Hals- und Schluckschmerzen. Im Labor konnten eine Leuko­zytose (13’000× 109/l) und CRP-Erhöhung (52,2 mg/l) nachgewiesen werden. Bei primärem Verdacht auf eine Meningitis zeigte die Liquoranalyse jedoch keine...

  • Wann ist welches bildgebende Verfahren angebracht?

    Obwohl es klare Richtlinien gibt, für welche Fragestellung welche Untersuchungsmodalität verwendet wird, ist die Entscheidung plurifaktoriell. Im Zweifelsfall kann man den Radiologen um Rat fragen. Anamnestische und klinische Angaben sind für den Radiologen immens wichtig, um das richtige Untersuchungsprotokoll zu wählen. Bei CT-Untersuchungen hilft eine konkrete Fragestellung, das...

  • Grundlagen der Bildgebung bei Multipler Sklerose

    Die Multiple Sklerose ist eine relativ häufige inflammatorische Krankheit des Gehirns und des gesamten zentralen Nervensystems, bei der eine Demyelinisierung, deren Ursache noch unklar ist, auftritt [1]. Die Diagnose basiert auf diagnostischen Kriterien mit Auftreten von ­wiederholten neurologischen Defiziten, dem Nachweis von oligoklonalen Banden im Liquor sowie oft typischen...