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Pneumologie

 

  • Seltene Lungenerkrankungen

    Pulmonale Beteiligung im Rahmen einer entzündlich-rheumatischen Systemerkrankung ist eine relativ häufige Manifestation, welche entsprechende Erkenntnis sowohl bei Pneumologen als auch Rheumatologen und idealerweise eine interdisziplinäre Betreuung solcher Fälle erfordert. Dabei sind diverse parenchymatöse Lungenpathologien zu finden, wobei die granulomatösen Veränderungen als eine...

  • Nicht kleinzelliges Bronchialkarzinom

    Das nicht kleinzellige Lungenkarzinom ist eine häufig auftretende Krebsart mit in der Regel schlechter Prognose. Wissenschaftlicher Fortschritt hat dazu geführt, dass neue Therapieformen die Chance auf ein Überleben erhöhen. Vor allem die Entwicklung der Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren hat die Möglichkeiten der NSCLC-Behandlung revolutioniert.

  • Tabakentwöhnung

    Der Kampf des Patienten mit sich selbst und seiner Nikotinsucht stellt sowohl Betroffene als auch Behandler immer wieder vor Herausforderungen. Welche Optionen sind wirksam, um langfristig «clean» zu bleiben? Dieser Frage haben sich amerikanische Wissenschaftler gewidmet und eine Richtlinie entwickelt.

  • Granulomatöse Erkrankungen

    Diese heterogene Multisystemerkrankung mit immunvermitteltem Pathomechanismus weist in 20–30% der Fälle eine Hautbeteiligung auf, bei 60% sind weitere Organe betroffen. Neben einer histologischen Untersuchung ist ein Differenzialblutbild erforderlich für die Diagnosestellung. Das Spektrum therapeutischer Möglichkeiten reicht von topischen Glukokortikoiden oder Calcineurin-Antagonisten...

  • Kleinzelliges Lungenkarzinom

    Durvalumab wurde EU-weit in Kombination mit einer Chemotherapie aus Etoposid plus entweder Cisplatin oder Carboplatin mit anschliessender Durvalumab-­Erhaltungstherapie für die Erstlinienbehandlung von Erwachsenen mit kleinzelligem Lungenkarzinom (SCLC) im fortgeschrittenen Stadium (Extensive Disease, ED) ­zugelassen.

  • COVID-19 und chronische Lungenerkrankungen

    Gibt es ein erhöhtes Risiko für COVID-19-Patienten, wenn sie an einer chronischen Lungenerkrankung leiden? Die Antwort hierauf ist ein klares Jein. Asthma-Patienten stehen im Vergleich zu ihren Leidensgenossen mit COPD oder einer interstitiellen Lungenerkrankung verhältnismässig gut da. So oder so gilt jedoch: Corona ist kein Grund, eine bestehende Therapie abzubrechen.

  • Palliativmedizin

    Atemnot löst einen sehr hohen Leidensdruck aus – sowohl bei den Betroffenen als auch den Angehörigen sowie dem professionellen Umfeld. Atemnot ist ein häufiges Phänomen und betrifft über 50% der Patienten und Patientinnen am Lebensende. Daten weisen sogar auf eine Zunahme der Symptomlast durch Atemnot bis zum Tod hin. Auch die COVID-19-Erkrankung kann vor allem bei instabilen oder...

  • Tuberkulose

    2018 erkrankten ca. 10 Millionen Menschen an Tuberkulose, 1,45 Millionen verstarben. Eine zunehmend grosse Herausforderung stellt die Betreuung von Patienten mit multiresistenter Tuberkulose (MDR-TB) dar, bei der die beiden wichtigsten Medikamente der Standtherapie der Tuberkulose – Isoniazid und Rifampicin – ihre Wirksamkeit verloren haben.

  • Interstitielle Lungenerkrankungen

    Die Bandbreite der interstitiellen Lungenerkrankungen ist gross. Therapeutisch konnten im vergangenen Jahrzehnt auf vielen Gebieten Fortschritte gemacht werden. Bei der idiopathischen pulmonalen Fibrose (IPF) gab es bis Anfang der 2010er-Jahre praktisch keine Möglichkeit, den betroffenen Patienten eine sinnvolle Therapie anzubieten. Mittlerweile stehen jedoch Medikamente zur Verfügung...

  • Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs

    Bei der Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms hat sich in kurzer Zeit extrem viel getan. Den Überblick bei so vielen rasanten Neuerungen zu behalten, kann durchaus schwierig sein, lohnt sich aber. Denn bereits heute können Patienten enorm von den neuen Ansatzpunkten der Behandlung profitieren.

  • Fallbeispiel Asthma

    Ein Mann stellt sich mit Keuchen und Atemnot in der Lungenklinik vor. Er hat seit seiner Kindheit Asthma, das bislang medikamentös kontrolliert wurde. Der Patient berichtet von täglichen Symptomen und regelmässigem nächtlichem Aufwachen aufgrund von Atemnot, die vorübergehend durch Bronchodilatatoren gelindert wird. Doch hinter dem Asthma versteckten sich zwei andere Krankheitsbilder...

  • COPD-Therapie

    22–40% aller COPD-Patienten erleiden jährlich mindestens eine mittelschwere oder schwere Exazerbation. Patienten mit häufigen Exazerbationen haben eine schlechtere Prognose. Ein Forscherteam hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Diagnose, gezielte Behandlung und Prävention von COPD-Exazerbationen in Zukunft mit Biomarkern besser gelingen kann.