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  • Alkohol und Herz

    Bei moderatem Konsum, das entspricht zwei bis drei alkoholischen Getränken pro Tag, lässt sich eine schützende Wirkung vor koronaren Herzkrankheiten beobachten. Was die unterschiedlichen Alkoholsorten (Bier, Wein, Schnaps) betrifft, wurde bisher kein Unterschied bei der schützenden Wirkung gefunden. Doch haben Weintrinker einen gesünderen Lebensstil. Moderater Alkoholkonsum lässt sich...

  • Hypertonie und Herzinsuffizienz

    Hypertonie gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für ­die Entstehung einer Herzinsuffizienz. Gleichzeitig ist Bluthochdruck stark beteiligt bei der Entstehung der Athero­sklerose und somit der koronaren Herzerkrankung mit dem Myokard­infarkt, der zur kardialen Dysfunktion führt. In ­seinem ­Referat am 12. Zürcher Hypertonietag thematisierte Dr. med. Andreas Flammer vom...

  • Viele Studien dokumentieren die Wirksamkeit

    Verschiedene Arten der Pflanzengattung Crataegus, Weissdorn, werden seit der Antike zur Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt. Es gibt viele klinische Studien, welche die Wirksamkeit standardisierter Weissdorn-Extrakte dokumentieren. Sogar die Cochrane Collaboration hat eine Review publiziert, welche die Wirksamkeit von Weissdorn-Präparaten bestätigt.

  • Sekundäre Hypertonie

    Nur 5–10% der Patienten mit Hypertonie haben eine sekundäre Hypertonie. Bei jungen Patienten (<30 Jahre) empfehlen wir ein Screening, da eine Heilung der Hypertonie durch Behandlung der Ursache erreicht werden kann. Aufgrund der teuren und aufwändigen Untersuchungen des Screenings, empfehlen wir, dies nur in ausgewählten Fällen durchzuführen. Eine Pseudo-Resistenz sollte vor dem...

  • Die AHA/ASA-Guideline für Stroke-Prävention bei Frauen

    Frauen erleiden häufiger und in höherem Alter einen Schlaganfall. Frauen haben ein schlechteres Outcome nach einem Schlaganfall und leiden besonders unter den Auswirkungen auf ihre Unabhängigkeit im Alltag. Neben spezifischen Risikofaktoren wie Schwangerschaft und Nutzung oraler Kontrazeptiva sind auch andere Risikofaktoren bei Frauen von ­besonders grosser Bedeutung: arterielle...

  • Psychische Probleme bei Herzkranken

    Psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen, Ängste) kommen bei Patienten mit einer schweren Herzinsuffizienz gehäuft vor und sollten ernst genommen und behandelt werden. Überlappende Symptome der Herzinsuffizienz, sowie einer depressiven Störung, erschweren es häufig, den psychischen Leidensdruck zu erkennen. Patienten sollten auf ihren psychischen Zustand angesprochen werden und bei...

  • Präoperative kardiale Abklärung vor nicht-herzchirurgischer Operation

    Kardiovaskuläre Erkrankungen gehören zu den wichtigsten Ursachen perioperativer Morbidität und Mortalität. Ziel der präoperativen ­Abklärung und Optimierung ist es, die Inzidenz perioperativer kardialer Komplikationen zu senken und so die kurz-/längerfristige Prognose zu verbessern. Die Abklärungsstrategie beruht auf der körperlichen Leistungsfähigkeit, dem Risiko des Eingriffs und...

  • Nach dem Herzinfarkt

    Herzinfarktpatienten sollten lebenslang Aspirin 100 mg und die maximal tolerierte Statin Dosis erhalten. Unabhängig von der Art der Revaskularisation sollten alle Herzinfarkt­patienten für 12 Monate einen P2Y12 Inhibitor einnehmen (Clopidogrel, Ticagrelor oder Prasugrel). Je nach Blutungs- und Ischämie-Risiko kann die Dauer individuell angepasst werden. Von ACE-Hemmern profitieren...

  • Sportmedizinische Basisdiagnostik bei Hobbysportlern

    Im Unterschied zu Leistungssportlern gibt es für Hobbyathleten keine allgemein gültigen Empfehlungen bezüglich Risikostratifizierung für kardiovaskuläre Ereignisse. Ein von der Europäischen Gesellschaft für kardiale Rehabilitation vorgeschlagener Algorithmus orientiert sich am vorbestehenden Fitnesslevel sowie der Intensität der angestrebten sportlichen Aktivität. Eine allgemeine...

  • Kardiale Erkrankungen

    Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die Haupttodesursache bei Frauen. Bei Frauen manifestiert sich ein akutes Koronarsyndrom anders als bei Männern. Das frühe Erkennen der Symptome ist essenziell. Die kardiovaskuläre Physiologie und Pathophysiologie bei Frauen verändern sich im Verlauf der Lebensabschnitte. Einige kardio­vaskuläre Entitäten treten ausschliesslich, respektive häufiger bei...

  • WPW-Syndrom

    Bei Patienten mit WPW-Syndrom tritt am häufigsten eine orthodrome AV-Reentry-Tachykardie (regelmässige Schmalkomplex-Tachykardie) auf, selten kann es aber auch zu einer antidromen AV-Reentry-Tachykardie (regelmässige Breitkomplex-Tachykardie) oder zu Vorhofflimmern mit Leitung über die Bahn (unregelmässige Breitkomplex-Tachykardie) kommen. Die Akuttherapie der Wahl bei Patienten mit...

  • Vorhofflimmern

    Die Katheterablation von symptomatischem paroxysmalem Vorhofflimmern ist ein etabliertes Therapieverfahren mit guten Erfolgsaussichten und niedrigem Risiko. Die Pulmonalvenenisolation ist und bleibt die Basis einer erfolgreichen Katheterablation. Bei einem Teil der Vorhofflimmern-Patienten findet sich jedoch eine eigenständige fibrotische Vorhoferkrankung, die das Substrat zur...