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  • Chronisch myeloische Leukämie

    Die meisten Patienten mit einer CML sind lebenslang auf eine Therapie mit einem Tyrosinkinase-Hemmer angewiesen. Doch wird zunehmend erforscht, wann und bei welchen Patienten ein Therapiestopp möglich wäre. Die neusten Ergebnisse der EURO-SKI-Studie wurden am diesjährigen EHA-Kongress präsentiert.

  • Venöse Thromboembolien mit Verdacht auf Krebs

    Idiopathische venöse Thromboembolien können frühe Warnzeichen für einen Tumor sein. Gemäss älteren Untersuchungen wird im Jahr nach der Thrombose bei bis zu 10% der Betroffenen Krebs diagnostiziert [1]. Eine grosse randomisierte Studie prüfte nun den Vorteil eines umfassenden Screen­ingprogramms. Die Resultate sind ernüchternd.

  • Plättchenaggregationshemmung bei PCI

    Die Hemmung der Gerinnung bildet einen wichtigen Eckpfeiler der Therapie des akuten Koronarsyndroms. Hierzu stehen Thrombozytenaggregationshemmer, die an der Thromboxansynthese, dem ADP-Rezeptor, dem Glykoprotein-Rezeptor IIb/IIIa und dem Thrombin-Rezeptor PAR 1 ansetzen, nebst den Inhibitoren der plasmatischen Gerinnung im klinischen Einsatz. Potentere Vertreter einzelner Substanzen...

  • Präoperative Anämie im Zeitalter von Patient Blood Management (PBM)

    Eine präoperative Anämie ist ein unabhängiger Prädiktor für ein erhöhtes Infekt- und Thromboembolie-Risiko und eine erhöhte Mortalität. Allogene ­Bluttransfusionen tragen ihrerseits durch unspezifische und spezifische Risiken weiter zur Verschlechterung des Outcomes bei. Ein algorithmusbasiertes Vorgehen bei Anämie ist hilfreich. Anhand ­von EC-Zellvolumen (MCV) und Retikulozyten...

  • Carfilzomib beim rezidivierten Multiplen Myelom

    Bis vor einigen Jahren war die Behandlung des rezidivierten Multiplen Myeloms eine grosse Herausforderung. Mit der Verfügbarkeit von neuen Substanzen hat sich die Situation jedoch deutlich verbessert. Seit Ende 2015 ist auch der Proteasom-Inhibitor Carfilzomib zur Behandlung ab der zweiten Therapie­linie in der Schweiz zugelassen [1].

  • Graft-versus-Host-Krankheit

    Bei akuten Leukämien ist die allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation (HSZT) eine weit verbreitete Therapieoption mit Aussicht auf Heilung. Ein wichtiger Grund für die späte Morbidität und Mortalität der HSZT ist die chronische Graft-versus-Host-Krankheit, eine zytotoxische Reaktion der implantierten Immunzellen gegen den Wirtsorganismus. Eine neue randomisierte Studie aus dem...

  • Antikoagulation

    Eine postmenopausale Hormontherapie oder eine hormonhaltige Verhütung bei Frauen unter Antikoagulation fortzuführen, scheint ­riskant. Erhöht sich durch hormonhaltige Präparate doch das Risiko für venöse Thrombo­embolien, das man mit den Antikoagulanzien senken will. Doch fussen die Bedenken tatsächlich auf soliden Daten? Eine kürzlich publizierte internationale Studie lässt daran...

  • «Watch and wait», Bestrahlung oder systemische Therapie?

    Der Begriff indolente Lymphome umfasst eine wachsende Zahl niedrig maligner Non-Hodgkin-Lymphome und Leukämien überwiegend der B-Zell-Reihe. Sie werden aufgrund ihrer Markerkonstellation und des genetischen Profils voneinander differenziert und klassifiziert. Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmass bzw. der Dynamik der Erkrankung und den Symptomen des Patienten. Es findet derzeit...

  • Immunthrombopenie

    Die Immunthrombopenie (ITP) ist eine autoimmune Erkrankung, die gehäuft im Kindes- und Jugendalter wie auch bei über 60-Jährigen ­beobachtet werden kann. Es handelt sich um eine Ausschlussdiagnose. Gerade sehr tiefe Thrombozytenwerte gehen mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Eine Therapie wird daher bei Thrombozytenwerten <30 G/l (bei Blutungen oder...

  • Weder Unter- noch Überbehandlung

    Alte Menschen können bei einer Krebserkrankung oft nicht gleich aggressiv behandelt werden wie jüngere. Doch gleichzeitig möchte man jemandem auch nicht ein wirksames Medikament vorenthalten, «nur» weil er alt ist. Wann ist eine Therapie «zu viel», und wann beginnt die Unterbehandlung? Damit beschäftigten sich namhafte Referenten am 21. November 2015 im Rahmen der...

  • 57. ASH-Meeting in Orlando

    Der ASH-Kongress fand letztes Jahr in Orlando statt. Dieses Mal ging es es unter anderem um die Wirksamkeit von Rituximab bei erwachsenen Patienten mit B-Vorläufer akuter ­lymphatischer Leukämie (ALL). Bis zu 50% der Betroffenen ­exprimieren CD20 und könnten somit vom anti-CD20-Anti­körper profitieren. Weiterhin vielversprechend ist ausserdem die Therapie mit modifizierten T-Zellen....

  • Onkologie-Jahreskongress in Basel

    Im Oktober fand in Basel der Jahreskongress der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für ­Hämatologie und Medizinische Onkologie statt. In einem ­wissenschaftlichen Symposium ging es um das risiko- und ­altersadaptierte Management beim Multiplen Myelom. ­Myelom-Patienten über 75 Jahre können von einer angepassten, weniger toxischen Behandlung profitieren, da...