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  • Durale AV-Fistel

    Bei Nachweis einer duralen AV-Fistel gilt es, einen allfälligen Einbezug der venösen Drainage des Hirnparenchyms, des Rückenmarks und der Orbita auszuschliessen. Dies gelingt in der Regel mit der MRT-Untersuchung, die eine MR-Angiografie beinhalten sollte. In manchen Fällen ist eine katheterangiografische Untersuchung zur Präzisierung allerdings nicht zu vermeiden.

  • 40 Jahre perkutane Koronarintervention

    Mit PCI konnte die Mortalität beim akuten Koronarsyndrom eindrücklich gesenkt werden. Ein Überblick über aktuelle technische Entwicklungen (Stents), die wichtigsten Behandlungsleitlinien und Begleittherapien. Inklusive Übersicht interventionelle vs. chirurgische Behandlungsoptionen.

  • Fokal neurologisches Defizit

    Eine erfolgreiche Schlaganfallbehandlung erfolgt in dezidierten Zentren (Stroke Units und Stroke Centers) durch ein erfahrenes und spezialisiertes Team. Behandlungsstandard in der Akutphase sind die systemische Thrombo­lyse und bei Verschluss eines proximalen Gefässes die endovaskuläre Thrombektomie. Der Erfolg der Behandlung ist stark zeitabhängig. Deshalb sind eine frühzeitige...

  • Schaufensterkrankheit

    Neue epidemiologische Daten belegen, dass die periphere arterielle Verschlusskrankheit PAVK weltweit einen pandemischen Charakter angenommen hat. Zwar hat nur ein Drittel der Patienten Symptome, die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist aber ein wichtiger, leicht und ohne grossen ­Aufwand zu diagnostizierender Marker für eine generalisierte Gefäss­erkrankung mit einer hohen...

  • Therapie des Krampfaderleidens

    Die Varizenoperation mit Stripping der Vena saphena ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Behandlungsspektrums bei Krampfaderleiden und bei einigen Krampfaderformen den endovenösen Verfahren vorzuziehen. Mehr als 15 Jahre nach der Einführung der endoluminalen Katheter­verfahren zur Therapie der Stammveneninsuffizienz haben sich die ­thermischen Ablationsmethoden als Standard in...

  • Die AHA/ASA-Guideline für Stroke-Prävention bei Frauen

    Frauen erleiden häufiger und in höherem Alter einen Schlaganfall. Frauen haben ein schlechteres Outcome nach einem Schlaganfall und leiden besonders unter den Auswirkungen auf ihre Unabhängigkeit im Alltag. Neben spezifischen Risikofaktoren wie Schwangerschaft und Nutzung oraler Kontrazeptiva sind auch andere Risikofaktoren bei Frauen von ­besonders grosser Bedeutung: arterielle...

  • Sportmedizinische Basisdiagnostik bei Hobbysportlern

    Im Unterschied zu Leistungssportlern gibt es für Hobbyathleten keine allgemein gültigen Empfehlungen bezüglich Risikostratifizierung für kardiovaskuläre Ereignisse. Ein von der Europäischen Gesellschaft für kardiale Rehabilitation vorgeschlagener Algorithmus orientiert sich am vorbestehenden Fitnesslevel sowie der Intensität der angestrebten sportlichen Aktivität. Eine allgemeine...

  • Arteria hypoglossica primitiva

    Variationen der zerebralen Arterien werden meist zurückgeführt auf Persistenz oder übermässige Involution anastomotischer Gefässe, die für den Embryo physiologisch sind. In den meisten Fällen ­bleiben diese persistierenden embryonalen Anastomosen symptomlos und werden erst durch Angiographie oder bei der Autopsie erkannt. Gelegentlich können sie ein Aneurysma tragen oder einen...

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

    Prävalenz der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit steigt. 5-Jahres-Mortalität bei asymptomatischer und symptomatischer PAVK ist doppelt so hoch wie bei Patienten ohne PAVK. Screening und Erstdiagnosestellung mit einfachen Mitteln möglich. Medikamentöse Behandlung nötig. Medikamentöse Behandlung und Gehtraining optimieren kardio­vaskuläre Risikofaktoren. Wenig-invasive...

  • Intravenöse Thrombolyse

    Fragestellung: Die bisher veröffentlichten Ergebnisse der ENCHANTED (Enhanced Control of Hypertension and Thrombolysis) Studie zeigen auf, ob eine Niedrig-Dosis intravenöser Alteplase (0,6 mg/kg/KG; Standard-Dosis 0,9 mg/kg/KG) das Outcome der Pa­tien­ten mit ischämischem Hirnschlag verbessert und mit einem reduzierten Blutungsrisiko einhergeht.

  • Mikrochirurgisches Clipping und Endovaskuläres Coiling

    Ein intrakranielles Aneurysma ist eine möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung und sollte zur Abklärung einer spezialisierten Klinik zugewiesen werden. Eine Behandlung ist sowohl chirurgisch wie endovaskulär möglich und sollte von einem Team, das beide Techniken beherrscht, entschieden werden. Das Risiko einer Behandlung ist in geübten Händen gering und wird ­dem individuellen...

  • Patientenauswahl zur Schlaganfalltherapie

    Die aktuelle Studienlage beweist, dass die mechanische Thrombektomie mit Stent-Retrievern bei Hirnschlagpatienten mit einem proximalen ­Gefässverschluss in der vorderen Zirkulation heutzutage die Standard­therapie ist. Systemische Thrombolysen und endovaskuläre Thrombektomien sind in vielerlei Hinsicht komplementäre Verfahren. Bei peripheren Gefäss­verschlüssen im Zeitfenster von 4,5...