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  • Therapie des Krampfaderleidens

    Die Varizenoperation mit Stripping der Vena saphena ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Behandlungsspektrums bei Krampfaderleiden und bei einigen Krampfaderformen den endovenösen Verfahren vorzuziehen. Mehr als 15 Jahre nach der Einführung der endoluminalen Katheter­verfahren zur Therapie der Stammveneninsuffizienz haben sich die ­thermischen Ablationsmethoden als Standard in...

  • Die AHA/ASA-Guideline für Stroke-Prävention bei Frauen

    Frauen erleiden häufiger und in höherem Alter einen Schlaganfall. Frauen haben ein schlechteres Outcome nach einem Schlaganfall und leiden besonders unter den Auswirkungen auf ihre Unabhängigkeit im Alltag. Neben spezifischen Risikofaktoren wie Schwangerschaft und Nutzung oraler Kontrazeptiva sind auch andere Risikofaktoren bei Frauen von ­besonders grosser Bedeutung: arterielle...

  • Sportmedizinische Basisdiagnostik bei Hobbysportlern

    Im Unterschied zu Leistungssportlern gibt es für Hobbyathleten keine allgemein gültigen Empfehlungen bezüglich Risikostratifizierung für kardiovaskuläre Ereignisse. Ein von der Europäischen Gesellschaft für kardiale Rehabilitation vorgeschlagener Algorithmus orientiert sich am vorbestehenden Fitnesslevel sowie der Intensität der angestrebten sportlichen Aktivität. Eine allgemeine...

  • Arteria hypoglossica primitiva

    Variationen der zerebralen Arterien werden meist zurückgeführt auf Persistenz oder übermässige Involution anastomotischer Gefässe, die für den Embryo physiologisch sind. In den meisten Fällen ­bleiben diese persistierenden embryonalen Anastomosen symptomlos und werden erst durch Angiographie oder bei der Autopsie erkannt. Gelegentlich können sie ein Aneurysma tragen oder einen...

  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)

    Prävalenz der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit steigt. 5-Jahres-Mortalität bei asymptomatischer und symptomatischer PAVK ist doppelt so hoch wie bei Patienten ohne PAVK. Screening und Erstdiagnosestellung mit einfachen Mitteln möglich. Medikamentöse Behandlung nötig. Medikamentöse Behandlung und Gehtraining optimieren kardio­vaskuläre Risikofaktoren. Wenig-invasive...

  • Intravenöse Thrombolyse

    Fragestellung: Die bisher veröffentlichten Ergebnisse der ENCHANTED (Enhanced Control of Hypertension and Thrombolysis) Studie zeigen auf, ob eine Niedrig-Dosis intravenöser Alteplase (0,6 mg/kg/KG; Standard-Dosis 0,9 mg/kg/KG) das Outcome der Pa­tien­ten mit ischämischem Hirnschlag verbessert und mit einem reduzierten Blutungsrisiko einhergeht.

  • Mikrochirurgisches Clipping und Endovaskuläres Coiling

    Ein intrakranielles Aneurysma ist eine möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung und sollte zur Abklärung einer spezialisierten Klinik zugewiesen werden. Eine Behandlung ist sowohl chirurgisch wie endovaskulär möglich und sollte von einem Team, das beide Techniken beherrscht, entschieden werden. Das Risiko einer Behandlung ist in geübten Händen gering und wird ­dem individuellen...

  • Patientenauswahl zur Schlaganfalltherapie

    Die aktuelle Studienlage beweist, dass die mechanische Thrombektomie mit Stent-Retrievern bei Hirnschlagpatienten mit einem proximalen ­Gefässverschluss in der vorderen Zirkulation heutzutage die Standard­therapie ist. Systemische Thrombolysen und endovaskuläre Thrombektomien sind in vielerlei Hinsicht komplementäre Verfahren. Bei peripheren Gefäss­verschlüssen im Zeitfenster von 4,5...

  • Plättchenaggregationshemmung bei PCI

    Die Hemmung der Gerinnung bildet einen wichtigen Eckpfeiler der Therapie des akuten Koronarsyndroms. Hierzu stehen Thrombozytenaggregationshemmer, die an der Thromboxansynthese, dem ADP-Rezeptor, dem Glykoprotein-Rezeptor IIb/IIIa und dem Thrombin-Rezeptor PAR 1 ansetzen, nebst den Inhibitoren der plasmatischen Gerinnung im klinischen Einsatz. Potentere Vertreter einzelner Substanzen...

  • Arteriovenöse Missbildungen

    Arteriovenöse Malformationen (AVM) bestehen aus kongenitalen multiplen direkten Verbindungen zwischen Arterien und Venen. Ein Wachstum mit hieraus resultierenden möglichen Komplikationen wie Blutungen, Schmerz und Ulzerationen ist zu fast 100% zu erwarten. Die notwendige multidisziplinäre Behandlung von Patienten mit arteriovenösen Malformationen sollte an hierfür spezialisierten...

  • Immunthrombopenie

    Die Immunthrombopenie (ITP) ist eine autoimmune Erkrankung, die gehäuft im Kindes- und Jugendalter wie auch bei über 60-Jährigen ­beobachtet werden kann. Es handelt sich um eine Ausschlussdiagnose. Gerade sehr tiefe Thrombozytenwerte gehen mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Eine Therapie wird daher bei Thrombozytenwerten <30 G/l (bei Blutungen oder...

  • PAVK, diabetisches Fuss-Syndrom und venöse Thromboembolie

    Die periphere arterielle Verschlusskrankheit besitzt als eine der ­häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität inzwischen einen ­pandemischen Charakter. Diese Entwicklung fördert den technischen Fortschritt und stimuliert die Pharmaforschung. Hinsichtlich Amputationshäufigkeit bei Diabetikern hat sich in den ­letzten Jahren leider nicht viel getan. Dabei wären 85% der Amputa­...