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Bipolare Störungen

Wie ist das Vorgehen in der Praxis?

Die Diagnose der bipolaren Störungen ist komplex und erfolgt meist spät. Viele bipolare Menschen werden als unipolar-depressiv verkannt und nur antidepressiv behandelt. Die ­Leit­symptome der Manie (inadäquate gehobene Stimmung, ­Antriebssteigerung, beschleunigtes Denken und Selbstüberschätzung) sollte man deshalb immer mitberücksichtigen und abfragen. Die medikamentöse Therapie der bipolaren ­Störung (atypische Antipsychotika, Stimmungsstabilisatoren, Lithium und Kombinationen davon) ist eine Herausforderung, die Einstellung erfolgt in der Regel durch den psychiatrischen Facharzt. Hausärzte haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie das familiäre Umfeld, den Werdegang und leider oft auch die ­Krisen der betroffenen bipolaren Menschen kennen. Ihre Funktion in der Langzeittherapie und bei den medikamentösen ­Kontrollen ist sehr wichtig.

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