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Suizidprävention in der Praxis

Was braucht der suizidale Patient?

Menschen behalten Suizidabsichten oft für sich. Klinische und persönliche Risikofaktoren spielen eine Rolle, sind aber nicht die Ursache der Suizidalität. Der Zugang zum suizidalen Patienten liegt im narrativen Interview («erzählen Sie mir, wie es so weit gekommen ist»). Konzepte zum Verständnis der akuten Suizidalität sind psychischer Schmerz («mental pain») und suizidaler Modus (stressbedingter Ausnahmezustand). Das therapeutische Prozedere soll mit dem Patienten abgesprochen werden. Es sind individuelle Warnzeichen und Verhaltensstrategien für suizidale Krisen auszuarbeiten und dem Patienten schriftlich abzugeben. Die gute Arzt-Patienten-Beziehung ist die wirksamste Prävention.