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Sekundäre Hypertonie

Wann sind welche Abklärungen sinnvoll?

Nur 5–10% der Patienten mit Hypertonie haben eine sekundäre Hypertonie. Bei jungen Patienten (<30 Jahre) empfehlen wir ein Screening, da eine Heilung der Hypertonie durch Behandlung der Ursache erreicht werden kann. Aufgrund der teuren und aufwändigen Untersuchungen des Screenings, empfehlen wir, dies nur in ausgewählten Fällen durchzuführen. Eine Pseudo-Resistenz sollte vor dem Screening mit ambulanter 24h- Blutdruck-Messung ausgeschlossen werden. Die häufigsten Ursachen einer sekundären Hypertonie sind obstruktive Schlafapnoe, Nierenparenchymerkrankungen, renovaskuläre Krankheit und primärer Hyperaldosteronismus.

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  • Rauchentwöhnung

    Gemäss aktueller Datenlage gibt es keinen nachweislichen langfristiger Nutzen des Einsatzes von E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung. Der Umstieg auf die elektronischen Ersatzprodukte sei lediglich eine Verlagerung des Suchtverhaltens und berge gesundheitliche Risiken unbekannten Ausmasses, warnen Experten.

  • Akutes Koronarsyndrom

    Das fast Strain-Encoded Imaging (fSENC)-MRT kann innerhalb kürzester Zeit fraktionelle Längenänderungen der Myokardfibrillen zwischen Endsystole und Enddiastole erfassen. Bisher wurde dieses Verfahren bei Patienten mit akutem Thoraxschmerz jedoch noch nicht eingesetzt. Jetzt wiesen Studienergebnisse eine hohe diagnostische Aussagekraft dieser nicht-invasiven Methode nach.

  • Neuroonkologie

    Die Entwicklung von Immun-Checkpoint-Inhibitoren hat den Weg für eine gezielte Tumorbekämpfung mittels Aktivierung des Immunsystems geebnet. Inzwischen können sechs Präparate zur Bekämpfung von insgesamt sieben malignen Erkrankungen eingesetzt werden. Doch diese Therapie bleibt nicht immer ohne Folgen.

  • ADHS und Delinquenz

    Kinder mit ADHS haben ein deutlich erhöhtes Risiko, in späteren Lebensphasen dissoziales Verhalten zu zeigen, das kriminelle Handlungen begünstigt, für welche sie strafrechtlich belangt werden. Die frühzeitige diagnostische Abklärung bei ADHS-Verdacht ist darum sinnvoll. Lic. phil. Cornel Gmür, Fachpsychologe für Rechtspsychologie FSP, ...