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Psychotische Störungen – Was kann der Hausarzt tun?

Vom Vertrauensverhältnis profitieren und Patienten nachhaltig betreuen

Die Diagnostik und Langzeitbehandlung von an Psychose erkrankten Menschen ist ohne Hausärzte nicht denkbar. Deren Tätigkeit ist zudem für die Entstigmatisierung des Krankheitsbildes – und der davon Betroffenen – entscheidend. Bei Verdacht auf psychotische Störungen ist eine sorgfältige neurologische und internistische Diagnostik inklusive Bildgebung und Labor unab­­dingbar. Der Hausarzt kann die Notwendigkeit solcher weiter­führenden Untersuchungen erläutern und Betroffene überweisen. Notfallsituationen sind in der Hausarztpraxis eher selten. In diesem Fall ist je nachdem ein Beizug von Polizei, Notfallpsychiater und Amtsarzt oder eine Notfallmedikation (umstritten) angezeigt. Die Hausärzte können einen wichtigen Input hinsichtlich der besten Vorgehensweise (medikamentöse und/oder psychotherapeutische Behandlung) geben. Interaktionen zwischen psychiatrischer und hausärztlicher Medikation werden durch gute Kommunikation der Betreuenden vermieden.

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