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Molekulare Marker werden zunehmend wichtiger

Therapieoptionen bei höhergradigen Gliomen

Die Histologie (Tumorresektion oder Biopsie) ist bei höhergradigen Gliomen essenziell zur Diagnosestellung sowie Evaluation von Prognose und Therapie. Molekulare Marker dienen als Ergänzung zur WHO-Klassifikation bezüglich des zu erwartenden Krankheitsverlaufs und Therapieansprechens auf alkylierende Chemotherapie. Die Standardtherapie für Patienten jünger als 65 bzw. 70 Jahre besteht aus kombinierter Strahlen- und Chemotherapie mit konkomitantem und adjuvantem Temozolomid (TMZ). Patienten über 65 bzw. 70 Jahre haben einen Überlebensvorteil bei einer Chemotherapie mit TMZ im Fall eines methylierten MGMT-Promotors; ohne methylierten MGMT-Promotor wird eine alleinige Strahlentherapie empfohlen. Bei anaplastischen Oligodendrogliomen und Oligoastrozytomen mit 1p/19q-Kodeletion besteht ein Überlebensvorteil im Fall einer frühen alkylierenden Chemotherapie (PCV oder TMZ).

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