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Psoriasis – Grundlagen

Systemerkrankung mit einschneidenden Folgen für Psyche und Körper

Die Psoriasis vulgaris oder Plaque-Psoriasis ist die häufigste klinische Manifestationsform der Psoriasis. Die Psoriasis guttata tritt häufig bei Jugendlichen auf und zeigt das Bild von bis zu linsengrossen, roten und leicht schuppenden Plaques. Die psoriatische Erythrodermie und die generalisierte pustulöse Psoriasis von Zumbusch stellen die Maximalvarianten der Psoriasis dar (gesamtes Integument stark gerötet und von leicht abzulösenden Schuppen bedeckt bzw. übersät von stecknadelgrossen und oft flächig konfluierenden Pusteln). Die Psoriasis inversa findet sich in den intertriginösen Räumen, Axillen, inguinal und perianal (scharf begrenzte, rötliche, feucht glänzende Maculae, von denen sich die Schuppen aufgrund des feuchtwarmen Mikroklimas gelöst haben). Psoriatischer Nagelbefall tritt bei bis zu 50% der Patienten auf. Die Psoriasis befällt in bis zu 20% der Fälle auch die Gelenke (Psoriasis-Arthritis). Sie manifestiert sich mit Schmerzen und Schwellung, am häufigsten an den Finger- und Kniegelenken, aber auch am Achsenskelett.