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Geringere Strahlenbelastung der umliegenden Organe

Protonentherapie: Wann und für wen?

Die Radiotherapie mit Protonen kann in den Tumor-Behandlungskonzepten eine Photonen-Strahlentherapie ersetzen. Aufgrund der endlichen Reichweite des Protonenstrahls kann eine unnötige Strahlenbelastung der umliegenden Organe vermieden werden. Insbesondere Kinder profitieren von einer Protonentherapie durch die Reduktion des Risikos für Zweitkarzinome, Wachstumsstörungen und neurokognitive Defizite. Die Protonentherapie erlaubt bei Erwachsenen mit ZNS-, Schädelbasis- und Augentumoren die Applikation einer höheren Strahlendosis (Dosis-Eskalation) im Vergleich zur konventionellen Photonen-Bestrahlung. Die Protonentherapie ist in der Schweiz eine Pflichtleistung der obligatorischen Krankenversicherung für die hier beschriebenen Tumorarten.

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