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Aktuelles aus der Nephrologie

Niereninsuffizienz und Hypertonie

Die Klassifikation einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) erfolgt nach Art der Grunderkrankung, Filtrationsrate und Ausmass der Protein­urie.­ Patienten mit CKD sind kardio­vaskuläre Risikopatienten. Die kardiovaskuläre Morbidität steigt mit der Zunahme der Proteinurie und mit dem Abfall der Filtrations­rate. Die therapeutische Basis zur Verlang­samung der Pro­gres­sion der Niereninsuffizienz bleibt die anti­proteinurische Thera­pie durch Hemmung des RAS. Zur arteriellen und reno­vas­kulären ­Hypertonie: Tendenziell ist von ­einer zu ­intensi­ven Blutdruckeinstellung abzuraten. Die reno­vaskuläre ­Hyper­tonie ist die häufigste Ursache der sekundären Hyper­tonie bei ­Pa­tienten über 50 Jahren mit resistenter ­Hypertonie und mit höherer kardiovaskulärer Mortalität und schnellerem Nieren­funktionsverlust assoziiert. Die renale Dener­vation darf nicht als Standardmethode zur Behandlung von Patienten mit ­«therapieresistenter» Hypertonie eingesetzt werden.