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Angsterkrankungen

Leitliniengestützte Therapie

Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychiatrischen ­Störungen. Trotzdem werden diese oft erst nach Jahren diagnostiziert und behandelt. Ausschluss körperlicher Erkrankungen bestehend mindestens aus einer ausführlichen Anamnese, einem Labor und einem EKG ist empfohlen. Kognitive Verhaltenstherapie hat den besten Wirksamkeitsnachweis ­bei allen Angsterkrankungen und ist deshalb Psychotherapie der Wahl. SSRI und SSNRI sind aufgrund der besten Evidenz sowie günstigen Nebenwirkungsprofils erste Wahl in der Behandlung von Angsterkran­kungen. Benzodiazepine sind wirksam bei Angsterkrankungen, sind jedoch ­aufgrund des Abhängigkeitspotenzials nur für den kurzfristigen Einsatz empfohlen; nur in begründeten Fällen bei Therapieresistenz können diese ­längerfristig angewandt werden.

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  • Rauchentwöhnung

    Gemäss aktueller Datenlage gibt es keinen nachweislichen langfristiger Nutzen des Einsatzes von E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung. Der Umstieg auf die elektronischen Ersatzprodukte sei lediglich eine Verlagerung des Suchtverhaltens und berge gesundheitliche Risiken unbekannten Ausmasses, warnen Experten.

  • Akutes Koronarsyndrom

    Das fast Strain-Encoded Imaging (fSENC)-MRT kann innerhalb kürzester Zeit fraktionelle Längenänderungen der Myokardfibrillen zwischen Endsystole und Enddiastole erfassen. Bisher wurde dieses Verfahren bei Patienten mit akutem Thoraxschmerz jedoch noch nicht eingesetzt. Jetzt wiesen Studienergebnisse eine hohe diagnostische Aussagekraft dieser nicht-invasiven Methode nach.

  • Neuroonkologie

    Die Entwicklung von Immun-Checkpoint-Inhibitoren hat den Weg für eine gezielte Tumorbekämpfung mittels Aktivierung des Immunsystems geebnet. Inzwischen können sechs Präparate zur Bekämpfung von insgesamt sieben malignen Erkrankungen eingesetzt werden. Doch diese Therapie bleibt nicht immer ohne Folgen.

  • ADHS und Delinquenz

    Kinder mit ADHS haben ein deutlich erhöhtes Risiko, in späteren Lebensphasen dissoziales Verhalten zu zeigen, das kriminelle Handlungen begünstigt, für welche sie strafrechtlich belangt werden. Die frühzeitige diagnostische Abklärung bei ADHS-Verdacht ist darum sinnvoll. Lic. phil. Cornel Gmür, Fachpsychologe für Rechtspsychologie FSP, ...