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Trainingsassoziierte oder pathologische EKG-Veränderungen?

Kardiale Risiken und Abklärungen bei kompetitiven Sportlern

Regelmässiges  körperliches Training kann strukturelle, elektrische und funktionelle Anpassungen des Herzens induzieren. Sportliche Aktivität kann bei einer zugrunde liegenden kardialen Erkrankung ein Trigger für belastungsabhängige Tachyarrhythmien bzw. für den belastungsabhängigen plötzlichen Herztod (SCD) sein. Um Athleten mit einer kardialen Grunderkrankung und erhöhtem Risiko für einen SCD frühzeitig zu identifizieren, wird in Europa ein «Preparticipation Screening» empfohlen. Das Preparticipation Screening umfasst neben der spezifischen Anamnese und der Herzauskultation auch ein Ruhe-EKG; es wird ab dem 14. Lebensjahr empfohlen und sollte spätestens alle zwei Jahre wiederholt werden bis zur Aufgabe der Wettkampftätigkeit. Bei Athleten über 35 Jahren dominiert die koronare Herzkrankheit als häufigste Ursache für einen SCD; folglich sollte bei Sportlern dieser Alters­gruppe dem kardiovaskulären Risikoprofil Rechnung getragen werden.

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