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Gesundheit und Beruf

Flugtauglichkeit von Piloten mit kardialen Problemen

Die flugmedizinischen Untersuchungen von Piloten und ­Pilotenkandidaten in der Schweiz richten sich nach den Vor­gaben der EASA (European Aviation Safety Agency); es handelt sich dabei um EU-Recht [1–3]. Die Entscheidung bezüglich Flugtauglichkeit obliegt den Fliegerärzten (Aeromedical Examiner, AME), die den Entscheid in Zusammenarbeit mit den Experten und der flugmedizinischen Sektion des BAZL (Bundes­amt für Zivilluftfahrt) fällen. Neben der uneingeschränkten Flugtauglichkeit und der Fluguntauglichkeit gibt es auch Kategorien von Flugtauglichkeit mit Einschränkung, die wichtigsten zwei sind: «operational multi-pilot limi­tation» (OML) für Class 1-Piloten und «operational safety pilot limit­­a­tion» (OSL) für Class 2-Piloten [1,2]. Seit Juni 2012 dürfen neu Piloten mit einer ­Antikoagulation mit Vitamin K-Antagonisten und seit Kurzem auch bei Verwendung von NOAC (neue orale Antikoagulanzien) flugtauglich mit einer OML- bzw. OSL-Limitierung deklariert werden, wenn bestimmte ­Bedingungen erfüllt sind [3].

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