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Thrombophiliediagnostik

Entscheidungshilfe in komplexen ­Risikoanalysen

In circa der Hälfte der Patienten mit einem venös-thromboembolischen Ereignis (VTE) lässt sich mit einer entsprechenden gerinnungsphysiologischen Abklärung eine thrombophile Diathese finden. Nicht bei jedem VTE ist eine Gerinnungsabklärung zwingend oder sinnvoll – generell kann von einer sinnvollen Abklärung dann gesprochen werden, wenn das (potenzielle) Ergebnis im konkreten Fall ­einen Einfluss auf die Indikationsstellung bzw. die Behandlungsdauer oder -intensität hat. Ausserdem kann in spe­zifischen Patientensituationen die aus der Thrombophilieabklärung gewonnene Zusatzinformation im Management des Patienten hilfreich sein. Die Autoren plädieren deshalb für eine individuelle und situationsspezifische Indikationsstellung zur Gerinnungsabklärung.

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