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Tiefe Hirnstimulation beim Morbus Parkinson

Eine wirkungsvolle Alternative zur medikamentösen Therapie

Die Behandlung mit Levodopa führt beim Morbus Prakinson häufig zu motorischen Fluktuationen und Dyskinesien. Bei ausgewählten Patienten im fortgeschrittenen Stadium hat sich die tiefe Hirnstimulation, welche über die Applikation hochfrequenter Impulse in bestimmten Hirnarealen funktioniert, als Goldstandard bewährt. Insbesondere Fluktuationen können dadurch gut therapiert werden, aber auch nicht-motorische Symptome wie Levodopa-responsive Schmerzen. Insgesamt sollte man die tiefe Hirnstimulation, die im Rahmen der hochspezialisierten Medizin nur von wenigen Zentren in der Schweiz angeboten wird, bei Patienten mit Morbus Parkinson erwägen, die mit medikamentösen Therapiemethoden nicht ausreichend gut behandelt werden können, bei denen sich also die motorischen Symptome oder die Lebensqualität durch orale Therapien nicht zufriedenstellend verbessern lassen. Die Indikationsstellung muss man bereits beim Auftreten erster Wirkfluktuationen prüfen, da sich das Chancen-Risiko-Verhältnis im Krankheitsverlauf verschlechtert.

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