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Hirnleistungsstörungen

BrainCheck und BrainCoach in der Hausarztpraxis

Die Früherkennung von Hirnleistungsstörungen ermöglicht in rund 10% der Fälle eine kausale Behandlung der zugrundeliegenden Pathologie sowie im Falle irreversibler neurodegenerativer Erkrankungen eine ­Verzögerung der Verschlechterung durch Initiierung geeigneter pharmakologischer und nicht-pharmakologischer Massnahmen. Mit BrainCheck steht den Hausärzten ein sehr effizientes und einfach durchführbares case-finding tool zur Verfügung, dessen Resultat erlaubt zu entscheiden, ob eine weitere Abklärung notwendig ist oder ob abgewartet werden kann (watchful waiting). Die kognitive Reserve stellt einen möglichen protektiven Faktor gegenüber dementiellen Entwicklungen dar und sollte durch eine erhöhte ­Vernetzung des Gehirns eine längere Kompensation erlauben. Eine Verbesserung der kognitiven Reserve kann auch in einer späteren Lebensphase durch regelmässige geistige Aktivität angestrebt werden. Durch einfache Fragen kann anhand des Algorithmus zum Patienten­interview schnell entschieden werden, ob und wann die Anwendung ­ von BrainCheck, von BrainCoach oder einer Kombination beider Tools ­indiziert ist.