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Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms

Brachytherapie mit permanenter, interstitieller Implantation von Jod-125

Die Leitlinien der europäischen und amerikanischen Urologen­gesellschaften zum lokalisierten Prostatakarzinom zeigen, dass die radikale Prostatektomie, die «Low Dose Rate» (LDR)-Brachytherapie und die externe Radiotherapie eine vergleichbare Effektivität bezüglich PSA-rezidivfreiem Überleben im Langzeitverlauf aufweisen. Der gut informierte Patient wird seine Therapie deshalb vorwiegend aufgrund der Neben­wir­­­kun­gen der Methode wählen. Die Datenlage bezüglich Harn­inkontinenz, erektiler Funktion, Blasenentleerungs­störung ­und Rektumtoxizität  ist jedoch spärlich und Vergleiche sind schwierig. In der Schweiz werden alle Brachytherapien seit 1. Januar 2005 prospektiv in einem nationalen Register ­erfasst. Die ­laufende Auswertung zeichnet ein durchwegs positives Bild für die LDR-Brachytherapie.

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