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Sportmedizinische Basisdiagnostik bei Hobbysportlern

Bildgebung bei Sportlern mit kardio­vaskulärem Risiko

Im Unterschied zu Leistungssportlern gibt es für Hobbyathleten keine allgemein gültigen Empfehlungen bezüglich Risikostratifizierung für kardiovaskuläre Ereignisse. Ein von der Europäischen Gesellschaft für kardiale Rehabilitation vorgeschlagener Algorithmus orientiert sich am vorbestehenden Fitnesslevel sowie der Intensität der angestrebten sportlichen Aktivität. Eine allgemeine Erhebung des kardiovaskulären Risikoprofils (z.B. mittels SCORE-Tool der ESC) erscheint sinnvoll. Für Risiko-Patienten ist ein Belastungs-EKG empfehlenswert. Bei häufig nicht zu erreichender Ausbelastung der Patienten wäre eine kardiale Bildgebung der nächste Schritt. Das Herz-MRI erlaubt hierbei eine strahlenfreie Evaluation von Morphologie, Funktion und Perfusion. Zum Ausschluss oder bei Verdacht auf eine Koronaranomalie gilt die CCTA als Referenzmethode. Des Weiteren ermöglicht sie eine Beurteilung der Koronarmorphologie hinsichtlich des Vorhandenseins von Plaques.

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  • Rauchentwöhnung

    Gemäss aktueller Datenlage gibt es keinen nachweislichen langfristiger Nutzen des Einsatzes von E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung. Der Umstieg auf die elektronischen Ersatzprodukte sei lediglich eine Verlagerung des Suchtverhaltens und berge gesundheitliche Risiken unbekannten Ausmasses, warnen Experten.

  • Akutes Koronarsyndrom

    Das fast Strain-Encoded Imaging (fSENC)-MRT kann innerhalb kürzester Zeit fraktionelle Längenänderungen der Myokardfibrillen zwischen Endsystole und Enddiastole erfassen. Bisher wurde dieses Verfahren bei Patienten mit akutem Thoraxschmerz jedoch noch nicht eingesetzt. Jetzt wiesen Studienergebnisse eine hohe diagnostische Aussagekraft dieser nicht-invasiven Methode nach.

  • Neuroonkologie

    Die Entwicklung von Immun-Checkpoint-Inhibitoren hat den Weg für eine gezielte Tumorbekämpfung mittels Aktivierung des Immunsystems geebnet. Inzwischen können sechs Präparate zur Bekämpfung von insgesamt sieben malignen Erkrankungen eingesetzt werden. Doch diese Therapie bleibt nicht immer ohne Folgen.

  • ADHS und Delinquenz

    Kinder mit ADHS haben ein deutlich erhöhtes Risiko, in späteren Lebensphasen dissoziales Verhalten zu zeigen, das kriminelle Handlungen begünstigt, für welche sie strafrechtlich belangt werden. Die frühzeitige diagnostische Abklärung bei ADHS-Verdacht ist darum sinnvoll. Lic. phil. Cornel Gmür, Fachpsychologe für Rechtspsychologie FSP, ...