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Medikamentöse Therapie des Prostatakarzinoms

Androgendeprivation ist und bleibt Therapie der Wahl

Das Ziel der medikamentösen Therapie des Prostatakarzinoms (PCa) besteht in der Verlängerung des Überlebens bei vertretbaren Nebenwirkungen. Heute stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, um eine wirksame Androgendeprivation (ADT) zu erreichen. Angestrebt wird eine Senkung des Testosteronwerts unter 20 ng/dl. Eine Indikation zur primären Einleitung einer ADT besteht bei symptomatischem metastasiertem PCa. Einem asymptomatischen Patienten kann ebenfalls eine ADT angeboten werden, jedoch muss in diesem Fall eine aus­führliche Abwägung zwischen möglichen Vor- und Nachteilen erfolgen. Kommt es trotz Hormonmanipulation zu einem PSA-Progress, so wird von einem kastrationsresistenten PCa gesprochen. Therapieoptionen bei diesen Patienten sind eine Chemotherapie (primär Docetaxel), Abirateron und Enzalutamid.

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