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Erinnerungen eines Allergologen

Anaphylaxie nach «Risotto alla milanese» – Was steckt dahinter?

Anamnese: Ein 21-jähriger Landwirt mit mildem atopischem Ekzem seit dem zehnten Altersjahr, einem oralen Aller­giesyndrom (OAS) nach dem Genuss von ­frischen Äpfeln, Haselnuss und Spinat und einem perennialen allergischen Asthma seit einem Jahr erlitt eine schwere anaphylaktische Reaktion mit kräftigen Bauchkrämpfen, Larynx-Ödem und generalisierter Urtikaria wenige Minuten nach dem Genuss einer Risotto-Mahlzeit mit Steinpilzen. Er musste notfallmässig hospitalisiert werden und beim Eintritt kollabierte er. Der Notfallarzt fand einen pulslosen, cyanotischen Patienten mit weiten, jedoch auf Lichtreiz reagierenden Pupillen. Es erfolgten erfolgreiche Wiederbelebungsmassnahmen mit Herzmassage, Intubation, Sauerstoff- und Flüssigkeitszufuhr sowie mit intravenöser Applikation von Adrenalin, Kortikosteroiden, Antihistaminika und Theophylin. Später folgte die Überweisung an die Aller­gie­station des UniversitätsSpitals Zürich.

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