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Multiresistente Bakterien

Aktuelle Lage in der Schweiz und klinische Konsequenzen

Die Epidemiologie der multiresistenten Bakterien hat sich in der Schweiz verändert: deutliche Abnahme der MRSA und starke Zunahme von ESBL produzierenden Enterobakterien. ESBL-Keime können über Nahrungsmittel erworben werden (Geflügelfleisch, Gemüse u.a.). Reiserückkehrer und aus dem Ausland repatriierte Patienten haben ein erhöhtes Risiko für multiresistente Mikroorganismen. Bei fehlendem Ansprechen auf eine empirische Antibiotikatherapie ist wegen möglicher Resistenz eine mikrobiologische Abklärung indiziert. E. coli einschliesslich ESBL-Isolate sind immer noch gut empfindlich auf Fosfomycin und Nitrofurantoin.