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  • Plötzlich und heftig

    Um Patienten mit Durchbruchschmerzen gerecht zu werden, müssen Definition und Abgrenzung klar sein. Die Einteilung der Durchbruchschmerzen widerspiegelt sich in einem klaren Therapiekonzept. Rapid-onset-Opioide sind ein echter Gewinn bei der Behandlung der Durchbruchschmerzen, dies aber nur, wenn sie beim richtigen Patienten korrekt eingesetzt werden – sonst besteht Gefahr einer Über-...

  • Pädiatrische Ecke

    Fallbericht: Ein sechs Monate altes Mädchen wird wegen einer seit Geburt bestehenden umschriebenen, narbigen Hautveränderung am Hinterkopf zugewiesen. Zudem berichten die Eltern über eine persistierende zirkuläre Rötung in diesem Bereich. Die Schwangerschaftsanamnese war unauffällig und das Kind ist per Sectio am Termin geboren.

  • AAN in Vancouver

    Am Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN) in Vancouver wurden unter anderem die Resultate der EXIST-3-Studie vorgestellt, welche die Wirksamkeit von Everolimus bei Anfällen im Zusammenhang mit der seltenen Erbkrankheit tuberöse Sklerose belegten. Ausserdem diskutierte man neurologische Spätfolgen einer Ebola-Infektion und den Zusammenhang zwischen schlechter...

  • Malignes Melanom

    Melanome gehören zu den am weitesten verbreiteten Krebsarten. Auch bei jüngeren Frauen steigt die Melanom-Inzidenz an. Das zeigen unter anderem Daten des US-amerikanischen SEER-Registers. Eine Forschergruppe aus Ohio setzte sich deshalb zum Ziel, ehemalige Patientinnen der Cleveland Klinik mit Melanom nach Besonderheiten hinsichtlich Histopathologie, Staging, Risikofaktoren und...

  • Liquid Biopsies

    Unter dem Begriff Flüssigbiopsien versteht man in der Tumordiagnostik die Analyse von zirkulierender zellfreier DNA (cfDNA) und von zirkulierenden Tumorzellen. Heutzutage ist es möglich, bei fortgeschrittenen Tumoren mittels cfDNA-Analysen minimalinvasiv die Mutationen eines Tumors zu detektieren. Für cfDNA-Untersuchungen sollte Plasma und nicht Serum benutzt werden. Zirkulierende...

  • PSA, CEA, AFP und Co.

    Ein Tumorscreening mit Tumormarkern allein ist nicht sinnvoll, ausser beim PSA/Prostatakrebs. Ein Screening auf Prostatakrebs muss mit dem Patienten individuell besprochen werden. Bei der Erstdiagnose eines Tumors, beim Therapiemonitoring und bei der Nachsorge können Tumormarker den Standard ergänzen.

  • Notfall erkennen, rasch wiederbeleben, sofort defibrillieren

    Im November 2015 wurden die neuen Guidelines zur kardiopulmonalen Reanimation vorgestellt. Darin sind vor allem – im Vergleich zur früheren Version – Elemente der Rettungskette verbessert. Eine Bewusstlosigkeit und fehlende oder abnorme Atmung bedeuten einen Herzkreislaufstillstand. Ein Defibrillator soll möglichst schnell eingesetzt werden, falls vorhanden. Ersthelfer sollen eine...

  • Time is Brain

    Die Akutbehandlung des ischämischen Schlaganfalls hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Meilensteine der klinischen Forschung sind die intravenöse Thrombolyse (IVT) und die mechanische Rekanalisation. Die IVT wird nach Ausschluss eines hämorrhagischen Infarkts und anderer Kontraindikationen durchgeführt. Das Zeitlimit wurde ­inzwischen auf 4,5 Stunden...

  • Venöse Thromboembolien mit Verdacht auf Krebs

    Idiopathische venöse Thromboembolien können frühe Warnzeichen für einen Tumor sein. Gemäss älteren Untersuchungen wird im Jahr nach der Thrombose bei bis zu 10% der Betroffenen Krebs diagnostiziert [1]. Eine grosse randomisierte Studie prüfte nun den Vorteil eines umfassenden Screen­ingprogramms. Die Resultate sind ernüchternd.

  • SGAIM – COPD

    Prof. Dr. med. Jörg Leuppi, Kantonsspital Baselland, sprach am SGAIM-Kongress in Basel zu den Behandlungszielen einer COPD-Therapie. Beugt die Medikamenteneinnahme der Krankheitsprogression vor, verlängert sie gar das Überleben? Oder sind solche Effekte nach wie vor hauptsächlich dem Rauchstopp zuzuschreiben? Und wie sieht es mit der symptomatischen Behandlung aus? Diese und andere...

  • Palliation bei Hirntumoren

    Das medizinische Management bei malignen Hirntumoren, insbesondere bei malignen Gliomen, ist wegen der geringen Überlebenszeiten und der begleitenden Morbidität auf eine Palliation ausgerichtet. Ein vasogenes Hirnödem wird mit Kortikosteroiden behandelt, Dexamethason ist die therapeutische Standardsubstanz. Dexamethason wird in der Regel zu oft, zu lange und zu hoch dosiert verordnet....

  • European Breast Cancer Conference, Amsterdam

    Beeinflussen Heissgetränke wie Tee oder Kaffee das Brustkrebs-Risiko? Und wie steht es mit dem Genuss solcher Getränke, wenn sich eine Brustkrebs-Patientin einer Chemo­therapie unterziehen muss? An der Brustkrebs-Konferenz in Amsterdam beschäftigten sich Referenten und Teilnehmer unter anderem auch mit diesen Themen. Wir berichten von vier Studien aus den Bereichen Ernährung,...